Wie alles begann
Der Krieg war zu Ende. Essen lag in Schutt und Asche.
Auch in Schonnebeck, Katernberg und Stoppenberg waren viele Häuser zerstört.
Man begann unter schwierigen Bedingungen, die Wohnungen notdürftig zu reparieren.
In dieser Situation faßten die Mitglieder der damaligen Zweiggemeinden
der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Gelsenkirchen, Blumendelle:
Essen-Katernberg und Gelsenkirchen-Rotthausen den Beschluss,
in Schonnebeck eine selbständige Gemeinde zu gründen.
Das geschah am 3. März 1946.
An der Huestraße in Schonnebeck teilte man sich
mit der evangelischen Gemeinschaft einen Versammlungsraum, die Kreuzkapelle.
Doch sie wurde für die wachsende Gemeinde bald zu klein.
An der Gareisstraße 41 konnte ein Grundstück erworben werden,
auf dem man umgehend mit dem Bau des Kirchengebäudes mit angrenzendem Wohnhaus
für Pastor und Hausmeister begann. Eineinhalb Jahre haben Männer und Frauen der Gemeinde
sehr viel Eigenleistung erbracht.
Die Finanzierung erfolgte aus freiwilligen Spenden der Mitglieder.
Am 28. Oktober 1951 wurde die "CHRISTUSKIRCHE" eingeweiht.
Da es den wachsenden Gruppen an Räumlichkeiten fehlte, wurde im Juni 1955 beschlossen,
auf dem großen Grundstück hinter der Kirche ein Jugendheim mit Wohnung zu bauen.
Die Errichtung des Gebäudes erfolgte wieder in Selbsthilfe.
Am 21 . September 1957 fand die Einweihung statt.
Bilder © Siegfried Boß
Stadtteilname: Schonnebeck
Namenserklärung:
Hergeleitet von einem "schönen Bach", "schöne Becke"
Erstmals urkundlich
erwähnt: 1242
Gehört zu Essen
seit: 01. August 1929
Kurzprofil mit Infos zum
Strukturwandel:
Erst rein landwirtschaftlich orientierte Gemeinde, dann radikaler
Strukturwandel
durch den Bergbau. Heute große, zusammenhängende Grünflächen.
Bevölkerungsstruktur und Wohnlagencharakterisierung:
Ehemaliger Bergbaustadtteil mit einem hohen Anteil an Mietwohnungen.
Der Stadtteil befindet sich im Strukturwandel.
Der Stadtteil ist in erster Linie ein Wohnort.
Ruhige Wohnbebauung als Einzel-, Doppel-,
Reihenhaus und kleinere Blockbebauung.
50% Beamte und Angestellte, 50% Arbeiter.
Es gibt keinen landwirtschaftlichen Betrieb mehr.
Quelle:
www.schonnebeck.de
|